hin und zurück

Von in 2022, Trailevent 14 Kommentare , , , ,

Es war einmal, … als die Gedanken von Manfred davoneilten …

Momente, die verrückte Ideen entstehen lassen, 😆 hab ich, wenn ich in ruhigem Flow unterwegs bin und meinen Gedanken nachhänge! Es kann dann sehr kreativ werden und neue Projekte entstehen, meist sportlicher Art.

Es war wohl 2017, vielleicht schon 2016, im Flow einer Wanderung, ein unbedachter, kreativer Moment und ein ’neues‘ Projekt war geboren! – In der Familie hieß es: „Normal ist das nicht!“ – Man hielt mich – wieder einmal – für verrückt, als ich davon erzählte. Durch meine Knie-OP noch nicht wieder so fit, wurden meine Spinnereien schnell vergessen, nur nicht von mir. 😛

Im zurückliegenden Frühjahr, ich war immer noch nicht sicher, ob ich denn fit genug bin, erzählte ich Catrina von dieser Idee. Sie hatte sofort Feuer gefangen und kurz danach bekam ich die Nachricht, dass es abgemacht sei, mit Kai und Reto im Schlepptau! 😆 – Da huschte mir durch den Kopf: „So, das haste davon, nu musste da durch!“ 😛 … als dann noch meine Frau nichts einzuwenden hatte, 😆 … gings ans Planen!

„Jetzt komm doch mal zum Punkt!“       –       „Chill mal, ich wollt’s doch grad erzählen!“

2016 erwanderten wir zu dritt die Zugspitze in 2 Tagen. Es ist möglich, dass mir schon damals die ersten Gedanken an eine ‚komplette Tour‘ in den Sinn kamen. – 2017 wanderte ich mit meiner Frau von Garmisch-Patenkirchen aus durch die Partnachklamm bis zur Reintalangerhütte. Nach einer Jause nahmen wir den gleichen Weg zurück. Spätestens bei dieser 2. Wanderung im Reintal dachte ich an eine Hoch-runter-Ersteigung der Zugspitze an einem Tag! – Noch im Juli 2017 stürmte ich das 1. Mal in einem Rutsch auf die Zugspitze.

Letzte Woche machten wir uns auf nach Grainau zur Erfüllung meines lang gehegten Wunsches! Bei leckerem Essen am Dienstagabend (19.07.) lernte ich MapMan Reto kennen und letzte Details wurden besprochen.

Am Mittwoch, kurz nach 6 Uhr, starteten wir vor dem Skistadion Garmisch-Partenkirchen (760 hm), nach dem obligaten Selfie. Die Strecke war mir bekannt, nur mussten wir die Partnachklamm umgehen, da sie um diese Uhrzeit noch geschlossen ist. Der Abzweig zur Partnachalm war nicht zu verfehlen und so nahmen wir beruhigt und fröhlich quatschend die zusätzlichen Höhenmeter in Angriff.

   

Oben, in der Nähe der Partnachalm, entstanden noch ein paar Fotos der fröhlichen Wandergruppe! 🙂

   

Der Weg war eigentlich nie zu verfehlen, war gut ausgeschildert, mit Wegweisern, oder Zeichen versehen! – Also Reto du brauchst es nicht zu überprüfen, oder machst du auch nur ein Foto? 😉

   

Als wir endlich die breiten Forststraßen verlassen konnten und auf Wanderwege stießen, ging’s bald über die Partnach und die Bockhütte war erreicht, nur viel zu früh, um schon eine ‚echte‘ Jause zu machen!

   

Die Toi wurde aufgesucht und Material oder Schuhwerk gerichtet! Reto spendierte Bananen, wir tranken etwas und schon ging’s Reto wohl nicht schnell genug, die Wanderung wieder fortzusetzen!

   

Die Wanderwege wurden schöner, die Steigungen nahmen zu, aber nach gut 3 Std. hatten wir den Reintalanger mit der Reintalangerhütte (1369 hm) erreicht. Durch den Weg über die Partnachalm lagen ca. 15 km hinter uns. – Wir füllten in der Partnach Flasks, oder Trinkblasen nach, machten aber auch hier keine lange Pause, sondern setzen ziemlich schnell unsere Tour fort! – Jetzt kamen die monumentalen Berge links und rechts näher.

   

Ein Blick zurück zeigt, dass es hier steiniger ist. Nach vorne sahen wir die steiler werdenden Trails, die ausgesetzter wurden, aber die Kennzeichnung blieb gut ersichtlich, die richtige Richtung war immer klar!

   

Auf einem schönen Foto von Reto hat man nochmal einen tollen Überblick über das Reintal, das an vielen Stellen noch schön grün ist. In dieser Höhe hatten wir schon fast die Knorrhütte erreicht.

Noch ein paar Serpentinen hochsteigen und die erste echte Jause wartete gg. 10.40 Uhr auf uns! 🙂

   

Auf der Terrasse der Knorrhütte (2051 hm) wurden kalte und warme Getränke genossen. Nicht nur die Schorlen, welcher Art auch immer, 😆 sondern auch Espresso und Kaffee im Haferl taten sehr gut!

Gerüstet für die Fortsetzung unseres Marsches ging es an die Tränke vor der Hütte. Wir wurden zuvorkommend bedient! 😆 Eine junge Wanderin hatte Platz genommen und füllte unsere Gefäße auf. – Vielen Dank nochmal! – Flüssigkeit dabei zu haben und zu sich zu nehmen wurde immer wichtiger, da die Sonne brannte. Bei 14° hatte ich die Pension verlassen, hier waren es schon um die 20°!

   

Ich mache noch ein Foto von der Knorrhütte, da hätte ich fast den Anschluss verloren. Jetzt aber hinterher! 😉

   

Allerdings machen wir abwechselnd unsere Fotopausen, so kann ich passieren und auch mal die anderen von vorne festhalten! – Eine gute Stunde später kommt dann Sonnalpin (~2588 hm) in Sicht. Bei der Hitze und den Steigungen hier hoch, geht es nur langsam durch die Steinwüste des Zugspitzplatts.

   

Beim Queren eines Schneefeld mussten wir aufpassen nicht wegzurutschen, viel schwerer aber wurde die Geröllhalde am Schneefernerhaus (2656 hm) vorbei. Hier hatte ich schon 2 x vorher (2016 und 2017) das Vergnügen 😛 bei 2 Schritten vorwärts fast wieder einen Schritt zurückzurutschen. 😳

   

Mitten drin dann ein Fehltritt, ich rutsche weg und überdehne meinen rechten Oberschenkel. Fast habe ich den Eindruck keinen Halt mehr zu bekommen. „Hoffentlich geht es jetzt noch weiter!“, schießt es mir durch den Kopf, da es verdammt wehtut! 😥

Es ging zum Glück weiter, bei normalen, kontrollierten Schritten merkte ich noch nicht einmal die überdehnte Muskulatur, nur krampfte es jetzt an den Innenseiten der Oberschenkel. Schnell warf ich eine Salztablette nach, nicht dass ich sie bisher vergessen hatte, aber bei der Hitze muss ich wohl in kürzeren Abständen nachwerfen! – Nach einigen Mühen konnte ich dann die Schotterpiste verlassen und war in der Passage mit den Halteseilen; die anderen waren mir aber enteilt! 🙄 Ich nutzte die Seile und es machte nochmal und wieder mehr Spaß! 🙂

   

Reto, inzwischen deutlich höher gestiegen, machte schöne Fotos von uns! 😆 Nur täuscht das li. Bild, da der Abstand zu Catrina und Kai deutlich größer war, als es auf Retos Bild erscheint!

… und dann kamen die schwersten 200 Höhenmeter, die ich bisher kraxeln musste. Was nutzt es mir im vorderen Odenwald Höhenmeter zu sammeln, kann ich doch keine echte Anpassung an den niedrigeren Sauerstoffpartialdruck in höheren Höhen im Gebirge trainieren! Zudem war mein letzter Lauf im Gebirge 4 Jahre her und mit Mitte 60 kommt man da schnell außer Tritt! 😥 Zum Glück hatten wir jetzt aber den Gipfel im Blick, denn ich musste gefühlt alle 5 bis 10 m stehen bleiben und immer wieder erst einmal verschnaufen. … und doch war ich dankbar hier oben und draußen zu sein!!!

     

Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich die Treppe zum Gipfelhaus erreicht.

   

Gut gelaunt nahmen wir das Gipfelkreuz (2962 hm) ins Visier, machten ein Selfie und ließen es uns danach schmecken. Da wir genug zu essen dabei hatten, brauchten wir uns nicht ins Getümmel zu stürzen. – Ich bedankte mich schon hier bei den anderen, für ihre Geduld mit mir … und überhaupt dafür, das Abenteuer mit mir angegangen zu sein!

Wir hatten hier 23,5 km mit fast 2400 hm hinter uns, für die ich 7:50 Std. benötigte!

Nach einer Pause von gut einer Stunde nahmen Reto und ich den Abstieg zu Fuß in Angriff. Ich hatte mich erholt, war gut gesättigt und das Luftholen sollte bergab kein Problem mehr darstellen! 😆 Catrina wollte vorsichtig sein, gondelte bis Sonnalpin und wartete dort auf uns, während Kai sein Tagessoll als erfüllt ansah. 😉 Er gondelte zurück ins Tal und versprach uns für den Abend seine Taxidienste!

   

Die Bergabstrecke ging viel besser zu meistern, zumal Reto und ich eine Technik nutzten, mit der wir das Geröllfeld gut überwinden konnten. Natürlich hieß es höllisch aufpassen, denn kleine Steine rutschten manchmal weiter ab, als uns lieb war, oder größere Steine bremsten ein kontrolliertes Rutschen schneller und abrupter ab! – Ab Sonnalpin waren wir mit Catrina wieder zu dritt. Sie zeigte uns nicht nur immer wieder ihr bezauberndes Lächeln, sondern machte uns auch auf diesen kleinen Zwerg aufmerksam! 🙂

… und ich war beruhigt kein Bremsklotz mehr zu sein! 😛

   

Natürlich ging es talwärts schneller und Pausen machten wir eigentlich nur, um Wasser nachzutanken, Fotos zu machen, oder einfach immer wieder die Bergwelt zu bewundern! … oder sich über einen alten Tollpatsch zu amüsieren. Weich war ich geplumpst, da mich diese kleine Konifere sehr weich aufgefangen hatte. 😆

Nur bei meinem Fehltritt aufwärts im Geröllfeld hatte ich mir ein paar Schürfwunden an den Fingern und am Ellenbogen geholt. Die Wunde am Ellenbogen konnte ich im Schneefeld säubern, hatte mir Reto doch extra sauberen Schnee aufgekratzt! Vielen Dank auch dafür! 🙂

Die Tour zurück dauerte 5:40 Std. Es ging nicht einmal nur bergab, aber 195 hm sind ja im Vergleich zum Aufstieg ein Klacks! Nach 47 km konnten wir gg. 20:45 Uhr ins Auto steigen. Kai war pünktlich zur Stelle!

Hier eine Art Streckenkarte:

 

Resümee nach meiner Uhr:

  • Die Strecke von 47 km mit 2.574‬ hm haben wir in 13:30 Stunden zurückgelegt.
  • Alle Pausen unterwegs sind eingerechnet!
  • Nur die längere Pause von gut 70 Min. auf der Zugspitze ist nicht inbegriffen!
  • Durch den Umweg über die Partnachalm, den wir auch abends gehen mussten, hat sich die Tour um 2 bis 3 km verlängert.
  • Da wir die Tour im Sommer gemacht haben, war sie gut im Hellen zu schaffen!

 

  • Es hat riesigen Spaß gemacht, trotz des langsamen Aufstiegs auf den letzten 200 hm!
  • Die Wanderung in der Gruppe war toll, da wir uns auch gut verstanden haben!

 

  • Ich würde es mit den Dreien sofort wieder machen!!!!!   🙂

 

😆

14 Kommentare

  1. ultraistgut |

    Halli, Hallo, Hallo !!!! Hatte ja schon zwischen den Zeilen von einem bevorstehenden Abenteuer gelesen, aber jetzt das Ganze schwarz auf weiß !!

    Was man sich vorgenommen hat, das sollte man getrost auch realisieren, und du hast es getan – das in “ kompetenter “ Gesellschaft. Ganz schönes Vorhaben mit gaaaaaaaanz schönen Steigungen und Abwärtsetappen !! Und das mit dem fast schon legendären Reto, er scheint ja seeeeeeeeeeeeeehr beliebt zu sein, sieht auch echt sympathisch aus. Wenn man sich die Gesellschaft so nett aussuchen kann , sie an seiner Seite weiß, tolle Sache !!

    13.30 Stunden, 47 Kilometer, die Höhenmeter nicht zu vergessen !! Ist doch letztendlich egal in welcher Zeit, Hauptsache, das Abenteuer bis auf ein paar kleine Blessuren gut überstanden !! Und alles in netter Gesellschaft, du hast dir deinen Traum erfüllt !!

    Jetzt darfst du dich wohlverdient in der Hitze bei euch ausruhen !!

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    • Manfred |

      Liebe Margitta,

      vielen Dank dir!

      Ja, ich hatte es ja schon eine ganze Weile im Kopf, hab sogar zum letztjährigen Geburtstag von einem Neffen mit Frau ein passendes T-Shirt mit den geologischen Daten der Zugspitze bekommen. So ganz war es wohl auch bei der Verwandtschaft nicht in der Versenkung verschwunden. … und Tochter und Schwiegersohn sind auch offen für meine verrückten Ideen. 🙂 Ist natürlich im Beitrag etwas parodiert.

      Es hat super viel Spaß gemacht und die anderen waren auch definitiv kompetente Begleiter! Reto ist, so wie auch die anderen beiden, sehr sympathisch und auch richtig fit am Berg!

      Durch die Höhenmeter, vor allem für die Steigungen auf Geröll, braucht man deutlich mehr Zeit, aber es lässt sich auf dieser Strecke gut bewältigen. Leider kann ich eine echte Höhenanpassung hier nicht richtig trainieren. Das würde natürlich den Spaßfaktor für mich noch um einiges erhöhen.

      Das Abenteuer ist überstanden, die Blessuren sind eh nur vorübergehend, aber die Erinnerung klingt nach!

      Die Hitze wird draußen gehalten und ich tue erstmal schön ruhig! 😉

      An die See ganz liebe Grüße Manfred

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  2. Elke |

    Lieber Manfred,
    ist es nicht schön, wenn nach langer Zeit der Idee, Überlegung, Planung, des Nicht-Nachlassens endlich ein Herzensprojekt umgesetzt wird?!
    Eine Wahnsinnstour habt ihr da gemacht! Aber mit den richtigen Weggefährten und dann noch bei Sonnenschein ist es doch trotz aller Mühe eine Freude, oder? Viele schöne Bilder vermitteln eindrücklich eure Leistung. Und die ganz Harten machen den Weg dann auch noch zu Fuß zurück, was aber keinesfalls negativ gegen Catrina und Kai gemeint ist! Schon allein die Tour hinauf war eine tolle Leistung!
    Ja, die Sache mit der Höhenluft und dem geringen Sauerstoffanteil, das habe ich auch mal erleben müssen, da können wenige Meter echt wie 100e Meter sein! Chapeau, dass du dich hinaufgekämpft hast!
    Aber nun, gute Erholung wünsche ich dir!
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Manfred |

      Liebe Elke,

      danke dir!

      Ich hab ja immer wieder mal die eine oder andere Idee gehabt, aber noch nie so lange auf eine Verwirklichung warten müssen. Insofern ist es toll, dass ich es endlich angehen konnte, auch wenn mit besserer Anpassung die letzten 200 hm noch mehr Spaß gemacht hätten. So blöde es klingt, aber es war trotz allem schön, den Gipfel immer näher kommen zu sehen, es bewusst zu erleben. Ich wusste nur nicht, wie es den anderen geht, wenn sie auf den Trödler warten müssen. So genau kannten wir uns ja noch nicht! 😆

      Die Sonne hatte den Vorteil, dass man alles schön gesehen hat, aber die Hitze hätte nicht sein müssen. Für mich war das ein ordentlich erschwerender Faktor, den ich aber nicht groß thematisieren wollte.

      Die Truppe war toll, es hat sehr viel Spaß mit ihnen gemacht und ich hoffe, dass die anderen das auch so empfunden haben, also auch so denken!

      Absolut, es war ja mein Dickkopf, der hoch und wieder runter wollte. Ursprünglich wollte ich es mal ganz alleine machen. So war es doch schön, dass Reto dabei war und Catrina ja nur eine kleine Strecke ausgespart hat. Kai hat ja auch eine tolle Leistung erbracht, zumal er in einer sehr guten Zeit oben war. Selbst meine Zeit liegt ja deutlich unter den normalen Angaben.

      Danke, die Erholung greift, nur die Hitze hier macht mich fertig! 😥

      Ins Rheinland
      liebe Grüße Manfred

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  3. Volker |

    Lieber Manfred,

    ich mußte doch gerade eben mal ein Blick aus dem Fenster werfen, um den Horizont wieder zurechzurücken 😀 Ganz schön was bergig da 😉

    Und was Du als alten schlecht trainierten Mann darstellen willst: Ich hätte das ganze definitiv nicht geschafft. Krasser Trip, den Ihr da hingelegt hat. Schön, dass alles so toll geklappt hat!

    Aber gibt es denn immer noch keine Maggi-Hütte? 🙄

    Ganz lieben Grüße
    Volker

    Antworten
    • Manfred |

      Lieber Volker,

      erstmal vielen Dank für die anerkennenden Worte.

      Aber, du weißt ja, auch Trainiertsein ist eine Frage der Relation, denn z. B. ist Reto nur ein klein bisschen jünger als ich! Der rennt da aber hoch. Fast ähnlich fit ist Catrina!

      Rück du ruhig den Horizont zurecht, ein bisschen selbstironisch darf ich doch auch zusätzlich noch sein, oder? 😛

      Der Trip war mega krass, zumindest vom Spaß-Faktor her. Ich würde sowas wieder mit den anderen machen, ich hoffe, sie auch mit mir! 😉

      Die Maggihütte müssen wir wohl bauen und betreiben?! 😥

      Ganz lieben Gruß zurück
      Manfred

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  4. Catrina |

    Lieber Manfred
    Super erzählt und bebildert!
    Ich bin froh, dass du die Route genau beschreibst und auch die Hüttennamen eingefügt hast. So kann ich jederzeit bei dir nachschauen, was wir genau abgelaufen sind.

    Das war schon eine krasse Tour – aber nicht unmöglich. Im Nachhinein bin ich doch erstaunt, dass wir die einzigen zu sein schienen, die die Tour an einem Tag gemacht haben. Schön, dass wir das gemacht!

    Übrigens habe ich auf meiner Garmin gesehen, dass der letzte Kilometer bis zum Gipfel 42 Minuten gedauert hatte… Da waren wir schon ein bisschen gefordert. Aber auch eine schöne Challenge, die auch Spass gemacht hat. 🙂

    Jetzt bin auch auf den nächsten Schluchten-Bericht gespannt.

    Ich wünsche dir eine gute Erholung so dass du gleich wieder in deine Berlin-Vorbereitung einsteigen kannst. Vielen Dank nochmals für die gelungene Idee und liebe Grüsse aus dem bedeckten (und bald verregneten) Zürich!

    Antworten
    • Manfred |

      Liebe Catrina,

      vielen Dank dir für die Rückmeldung! … und vielen Dank euch, dass ihr mitgemacht habt. Es macht ja nicht nur mehr Spaß, im Hochgebirge ist es ja auch vernünftiger zu mehreren unterwegs zu sein. Deswegen war ich ja auch happy, dass du so begeistert auf die Idee aufgesprungen bist … und dann mit so sympathischen Sportlern unterwegs sein zu können, ist ja auch toll!

      Da ich nicht das 1. Mal dort war, kannte ich es ja ziemlich gut, die Zeit war reif, es endlich so komplett anzugehen! 😉 … und es sollte uns nicht stören, dass nur wenige die Tour so machen wie wir sie durchgezogen haben! Da können wir ja dankbar sein, dass wir die Möglichkeit hatten, aber auch die Fähigkeiten haben, sowas so angehen zu können!

      Mir macht es aber auch super viel Spaß mich körperlich so auszulasten. Mein letzter km hat ja noch länger gedauert. Da brauche ich eine vernünftig Erholung, die aber zu greifen beginnt. Nur die Hitze macht mir zu schaffen. Da steige ich nicht gleich wieder ein, Berlin ist ja noch nicht morgen. – Du brauchst bestimmt nicht so lange und läufst sicherlich bald wieder einen Langen zur Vorbereitung!

      So, in der Hoffnung, dass es euch wirklich so viel Spaß gemacht hat, wie mir, und dass ihr sowas auch wieder mit mir machen würdet, schicke ich ganz liebe Grüße nach Zürich!
      Liebe Grüße auch an Kai und Reto! Manfred

      … und wenn es bei euch genug geregnet hat, schick mal bitte was hoch! 😉

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  5. regenfrau |

    Lieber Manfred,
    wow, was für eine Monstertour.
    Heute konnte ich ja auch gleich noch Catrinas Bericht dazu lesen. Das ist immer toll, aus zwei Sichtweisen die gleiche Unternehmung erzählt zu bekommen, das macht das Bild runder. Wie toll, dass ihr das gemeinsam angegangen seid. Ich war mir beim lesen nur nicht ganz sicher, ob bei dir die Freude über die gemeisterte Strecke überwiegt oder ob sie unter der Anstrengung doch gelitten hat.
    Ich musste sehr lachen bei deiner Bemerkung über echte Jausen! Was unterscheidet die denn von den Falschen/Unechten? 😀

    Antworten
    • Manfred |

      Liebe Doris,

      ja, es ist immer schön, über eine solche Tour Berichte von 2 Seiten zu lesen! – Wie du sagst: es macht das Bild runder!!! Zudem sind auch unterschiedliche Bilder dabei!

      Die Gesellschaft mit den Dreien war sehr angenehm und ich hoffe, dass die anderen es auch so empfunden haben! 😉 Bei mir hat dabei nicht nur die Freude über die gemeisterte Strecke überwogen, sondern auch die unterwegs erlebte Freude!!! 🙂 Schade, dass es so rüberkommt, als hätte ich irgendwie gelitten! 😥 Ich war halt nur offen und ehrlich und habe diese letzten 200 hm als meine schwersten bezeichnet. Sie waren ja auf wenigen hundert Metern zu bewältigen. In Relation zur Gesamtstrecke war es nur ein sehr geringer Anteil!!! Du hättest mich unterwegs sogar ansprechen können, ich hätte es nicht als ein Leiden bezeichnet, ich musste nur langsam tun! – Catrina hat ja auch geschrieben, dass sie für den letzten km 42 Min. benötigte, da waren noch mehr als 200 hm zu meistern! – Es war halt ordentlich steil, da oben! 😆

      Was meine Unterscheidung angeht, es ist natürlich eine persönliche Differenzierung, aber zu einer Jause würde ich mich normalerweise hinsetzen. Ich verstehe unter einer Jause eine Zwischenmahlzeit für die man sich etwas Zeit nimmt, die also vielleicht sogar so etwas wie einen Chilleffekt hat. – Ist dem nicht so? – Klär mich bitte auf! – Ich hab extra nicht von unecht, oder falsch gesprochen, da ich eher an unvollständig dachte!

      In der Hoffnung so manches besser rübergebracht zu haben 😉
      liebe Grüße Manfred

      Antworten
  6. Oliver |

    Auch hier nochmal: Wow! Was für eine großartige Tour! In guter Gesellschaft einen alten Wunsch erfüllt, richtig super, auch wenn es anstrengend wurde. Auf allen Bildern wird immerhin gelacht und gelächelt, da geht noch was 😉
    Vor allem, irgendwann ist man da oben und muss auch wieder runter. Gondeln oder gehen? Vermutlich hätte ich mich euch gehend angeschlossen, wenn schon denn schon. Aber bisher ist so eine Kraxelei für mich recht unvorstellbar, diese Kulisse find ich allerdings so klasse, wer weiß, vielleicht ja doch irgendwann mal …
    Erhol Dich gut und liebe Grüße, Oliver

    Antworten
    • Manfred |

      Lieber Oliver,

      vielen Dank dir!

      Dass es anstrengend wird, war klar, zumal ich die Tücken der Tour kannte, nur hatte ich es noch nicht in einem Stück gemacht! – Durch den Kommentar von Doris habe ich bemerkt, dass ich diesen anstrengenderen Teil etwas zu ’negativ‘, weil sehr kurz und nur von der mühevollen Seite her dargestellt habe. Vielleicht ergänze ich da noch was durch ne kleine Zusatzbemerkung. Ich war trotz allem bei jedem Schritt happy dort oben und dort draußen zu sein!!!

      Ich hätte dich gerne dabei gehabt, du wärst auch super durchgekommen und bei deiner Fitness hättest du mein Tempo auf jeden Fall mitgehen können. Solltest du mal gerade auf diese Tour Bock haben, ich würde sie auch nochmal machen! 😉 Die Kulisse ist fantastisch!

      Danke, Erholung greift! Bin vor der Hitze geflohen und hab die Pause etwas verlängert. Jetzt kommt die Lust zurück, bald geht’s wieder raus!

      Liebe Grüße Manfred

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  7. nido00 |

    Lieber Manfred,
    du hattest mir ja schon erzählt, dass du auf die Zugspitze wolltest – aber ich hatte gar nicht realisiert, dass das so eine grosse Tour ist. Tolle Leistung! Auf deinen Fotos sieht das oben schon sehr unwegsam aus und dann noch das Seilstück!
    Das aus dem letzten Loch pfeifen in der Höhe kenne ich auch nur zu gut. Aber nicht immer hat man Zeit sich vorher wochenlang anzupassen. Es hat ja auch so hervorragend geklappt.
    Geniesse von der Tour und irgendwas wird dir schon wieder einfallen!

    Antworten
    • Manfred |

      Liebe Roni,

      ja, wir hatten uns darüber ausgetauscht und jetzt konnte ich endlich diese Tour machen, Monstertour, wie Catrina sie bezeichnet hat. 😉

      Es ist sehr ausgesetzt dort oben, eine Umgebung, die mich besonders reizt. Schlimmer als das Seilstück finde ich allerdings diese unangenehmen Geröllfelder. Am Seil entlang hat man festen Boden unter den Füßen, auf Felsen. Das finde ich nicht so schlimm, die Höhe macht es halt. Weiter oben gibt es nur ein Stück, das nichts für Leute mit schwachen Nerven ist, zu Deutsch (relative) Schwindelfreiheit wäre hilfreich! 😆 Man quert dort einen Grat, links und rechts ist es sehr ‚abschüssig‘!

      Danke dir! – Ja, zum Glück hat es geklappt! … und klar wird mir wieder was Schönes einfallen! 😉

      Liebe Grüße Manfred

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Und, was denkst du?